Land der Vielfalt

12 06 2008

Ecuador bietet eine faszinierende landschaftliche und klimatische wie kein anderes südamerikanisches Land. Gemäßigtes Küstenklima trifft dabei ein Stück weiter im nördlichen Landesinneren auf typisch tropische Verhältnisse mit Monsunklima in ausgedehnten Regenwald-Regionen. Und etwas weiter östlich geht dieser fruchtbare Dschungel schließlich unvermittelt in die raue Hochgebirgszone der Anden über. Kein Wunder, dass das Land zu den artenreichsten unseres Planeten zählt. Und ungeahnte Möglichkeiten bietet. Der umweltschonende Anbau von Edelhölzern wie Teak ist nur eine davon.





Kein Holzweg

12 04 2008

Holz als Rohstoff und Wirtschaftsgut wird für Ecuador immer wichtiger. Dabei ist als neuer Trend ein zunehmend ökologisch basierter Holzanbau erkennbar, der auch ausländische Investoren anlockt. Denn die Wachstumsbedingungen für Edelhölzer wie Teak sind in dem klimatisch vielfältigen Land optimal und versprechen gute Gewinne bei gleichzeitig schonender Bewirtschaftung. Nach allem, was man so von Insidern der Branche hört, lohnt es sich, da als Privatmann einzusteigen und seine Altersvorsorge aufzubessern …





Originelles Völkchen!

19 03 2008

Auch wenn es der Mitteleuropäer kaum glauben mag: Ecuador ist eine Reise wert und viel interessanter als etwa Brasilien. Die Leute dort haben nicht besonders viel zum Leben, sind aber viel fröhlicher, liebenswürdiger und bescheidener als die meisten unserer unmittelbaren Nachbarn (damit meine ich ausdrücklich auch die „Inländer“!). Die Ecuadorianer meistern ihren Alltag mit erstaunlicher Gelassenheit und viel Humor – davon können wir uns mehr als eine Scheibe abschneiden!





Unverwüstlich

5 03 2008

Teakholz ist wirklich ein einmaliger Naturschatz:  Durch seinen hohen Öl-, Kautschuk- und Säuregehalt ist Teakholz nur sehr schwer entflammbar und gegen Schädlinge weitestgehend resistent.   Besser geht’s kaum. Jedenfalls gibt es kein synthetisches Material, das diese Eigenschaften kombiniert und dabei auch noch so unverschämt gut aussieht! In Ecuador gedeihen diese Baumarten  schon seit 60 Jahren ausgezeichnet.





Teakholzanbau schont den Wald

24 01 2008

Noch eine positive Meldung zum neuen Jahr: Der ökologisch orientierte Anbau von Teakbäumen auf Plantagen schont den natürlich gewachsenen ecuadorianischen Wald und erzeugt zugleich ausreichend Edelholz, um die weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen.

Es gibt einige Unternehmen, die sich auf so etwas spezialisiert haben, z.B. Life Forestry aus der Schweiz. Ist mal eine Gute Idee, sein Geld in etwas Handfestes wie Holz zu stecken. Das wächst immer, auch wenn es kriselt.





Ökologische Wirtschaftspolitik

22 01 2008

Nicht alle südamerikanischen Staaten beuten ihre natürlichen Ressourcen rücksichtslos aus: Ecuador verzichtet bewusst auf die Ölförderung in einem bestimmten Teilgebiet seines Regenwaldbestandes, um das Ökosystem nicht zu schädigen. Das ist umso vorbildlicher, als dieses Land nicht gerade im Geld schwimmt. Geht doch!





Holzindustrie 2

27 11 2007

Holzindustrie und Regenwald sind zwei Paar Stiefel. Zum einen geht es um die Aufforstung und damit die Schaffung eines nachhaltigen Wirtschaftens, zum anderen ist der Regenwald von Abholzung bedroht. Dies aber nicht wegen der Holzwirtschaft, sondern vielmehr um kurzfristig Ackerböden für die Landwirtschaft zu generieren.

Das größere Problem sind jedoch die Erdölvorkommen im Amazonasgebiet. Zwar ist Ecuador nur ein kleiner Produzent mit einem weltweiten Anteil von nur rund einem Prozent, dennoch bedeutet dies schon 60 Prozent des Exportumsatzes. Und hierfür wird auf den Regenwald keine Rücksicht genommen.

Daher ist es um so wichtiger, dass neue Wälder angepflanzt werden. Wer dies vernünftig und nachhaltig macht, der wird immer darauf achten, keine Monokultur zu züchten sondern einen Mischwald zu berücksichtigen.





Holzindustrie 1

2 11 2007

In der jüngeren Vergangenheit haben sich in Ecuador westliche Unternehmen im Holzanbau engagiert. Wer die vielfältigen Inserate in den Online-Medien liest könnte von einer äußerst sicheren Anlage ausgehen. Doch Vorsicht. Man sollte sich die Unternehmen genau anschauen. Wichtiger als Hochglanzprospekte und Renditeversprechen sind die Holz-Plantagen vor Ort. Wie werden sie bewirtschaftet und von wem. Gibt es entsprechende Fachleute und für Ecuador natürlich ganz wichtig – schaffen sie Arbeitsplätze vor Ort bei entsprechender Bezahlung der einheimischen Kräfte?

Ich werde genau dieses Thema in Zukunft noch genauer unter die Lupe nehmen.





Willkommen in Ecuador

27 10 2007

Wer einmal dort gewesen ist, wird dieses Land lieben. Voller Widersprüche, voller Gegensätze, und doch mit den liebenswürdigsten Menschen, die man am Äquator finden kann. Bemerkenswert die extremen Unterschiede zwischen Küste und dem Gebirge. Unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen und Kulturen, die noch vor wenigen Jahren keine Berührungspunkte hatten und nichts voneinander wußten